Kreuzfahrt mit vielen Unbekannten
Von Tahiti bis Valparaiso

Ein Bericht von Gerhard Hackenbuchner HG-Reisen

Kommen Sie mit auf unsere Kreuzfahrt von Papeete über die Osterinseln bis nach Valparaiso in Chile.

Von Frankfurt aus flogen wir mit Tankstopp in Kanada weiter nach Papeete, der Haupstadt Tahitis. Dort am nächsten Morgen angekommen machten wir gleich eine Rundfahrt. Obwohl Papeete nur ca 30000 Einwohner hat, hat es ein richtiges Großstadtfeeling. Wir besichtigten das Haus das Haus von James Norman Hall. Der amerikanische Schriftsteller ist neben Charles Bernard Nordhoff Co-Autor des Klassikers „Meuterei auf der Bounty“. Er lebte jahrelang mit seiner Frau Lala und zwei Kindern auf Tahiti.
Das kleine Holzhaus von Hall, umgeben von einem wunderschönen üppigen Garten ist heute ein Museum. Hier werden Exponate rund um das berühmteste Werk des Autors ausgestellt und man bekommt einen faszinierenden Eindruck vom Leben auf Tahiti von den 1920er Jahren bis 1950. Das Haus in dem die Familie über 30 Jahre lebte, ist im Originalzustand und
sehr gut erhalten, im Inneren befinden sich noch alle Möbel und die Bibliothek des Autors, zudem zahlreiche Bilder und Memorabilien aus dem Leben Halls, der 1951 in Tahiti starb. Bei der Führung haben wir einiges über die „echten Bounty Meuterer“ erfahren, welche auf Picairn Island lebten. Auch den Leuchtturm von Papeete, den Point Venus Lighthouse konnten wir besuchen.
Am Nachmittag konnten wir dann unsere Kabine auf der Vasco da Gama beziehen.

Am nächsten Morgen tenderten wir auf der Insel Moorea, welche ebenfalls wie Tahiti zu den Gesellschafsinseln gehört. Auch hier machten wir eine Inselrundfahrt. Eine Besonderheit sind die beiden großen Buchten Cook und Opunohu, die durch den Berg Rotui getrennt sind und der Insel die Form eines Dreizacks verleihen. Moorea weist eine üppige
Vegetation auf und bildet mit seiner außergewöhnlichen Lagune einen idealen Ort, um abzuschalten und neue Energie zu tanken.
Auch laden die wunderschönen Südseestrände zu einem Bad im 29° warmen kristallklaren Meer ein. Nachdem wir viel Sonne getankt hatten ging es zurück an Bord.

Am nächsten Tag legten wir gegen Mittag in Fakarava zum Tendern an. Dort wurden wir von einer einheimischer Musikgruppe empfangen, bevor wir die Stadt auf eigene Faust erkundeten. Fakarava wurde am 10. Oktober 1820 vom deutschbaltischen Offizier Fabian Gottlieb von Bellingshausen für Europa entdeckt und liegt ca.490 km nordöstlich
von Thaiti entfernt.

Nun kamen 2 erholsame Tage auf See, bei denen wir viel Zeit zum Lesen und karteln hatten, bevor wir Adamstown auf den Pitcairninseln „eroberten“.
Adamstown ist in Form einer aufgelockerten Streusiedlung angelegt, mit größeren Grünflächen zwischen den Häusern. Die Häuser sind ausnahmslos einfache, einstöckige Wohnbauten, in Ständerbauweise aus Holz errichtet, mit einem Dach aus Wellblech. Da die Einwohnerzahl beständig abnimmt, stehen mittlerweile zahlreiche der etwa drei Dutzend Wohnhäuser leer. Der Ort ist mit unbefestigten Wegen und Fußpfaden erschlossen. Da die Insel der Südsee und dem Pazifik weit auseinander liegen hatten wir nun 3 Seetage. Es wurde aber nie langweilig, da verschiedene Vorträge und Lesungen die Tage schnell vergehen liesen.

Nun gingen wir auf Reede vor der Osterinsel. Die Osterinsel ist eine isoliert gelegene Insel im Südostpazifik, die politisch zu Chile gehört, geographisch jedoch zu Polynesien. Sie liegt südlich des südlichen Wendekreises. Der Hauptort ist Hanga Roa. Bekannt ist die Insel vor allem wegen der monumentalen Steinskulpturen, der Moai. Seit 1995 ist die
Osterinsel als Nationalpark Rapa Nui Teil des UNESCO-Welterbes. Herrliche Wanderwege führen durch eine atemberaubende Naturlandschaft.

Zurück auf der Vasco da Gama hatten wir nun 4 Seetage. An einem der Tage genossen wir ein 10 Gang-Menü beim sog. Chefstable. Es war ein kulinarisches Highlight, welches wir an einer der Bars mit Digestif und Pralinen ausklingen liessen. Überhaupt wurden wir mit tollen Themen-Buffets an Deck und sonstigen kulinarischen Besonderheiten verwöhnt.

Nun legten wir vor Juan Bautista (Robinsoninsel) an. Sie ist eine der beiden Hauptinseln des zu Chile gehörenden Archipels der Juan-Fernández-Inseln. Sie liegt im südlichen Pazifik westlich der chilenischen Hafenstadt Valparaíso. Im Jahre 1704 wurde der schottische Seemann Alexander Selkirk auf dieser Insel ausgesetzt und lebte hier vier Jahre und vier Monate lang in völliger Einsamkeit. Von seiner Geschichte ließ sich der englische Schriftsteller Daniel Defoe zu seinem Roman Robinson Crusoe inspirieren.

Nun hatten wir noch einen Seetag, bevor wir in San Antonio anlegten. Von San Antonio aus machten wir einen Besuch in Santiago de Chile, der Hauptstadt Chiles, mit über 6 Millionen Einwohnern. Wir besuchten das historische Zentrum und tauchten in die Geschichte ein. Wir besuchten den Parque O`Higgins und den beeindruckenden Couisino Palast, der 1870 von einer der reichsten Familien Santiagos erbaut wurde. Oder der Palacio de Mondeo. Auch der Plaza de Armas, der Hauptplatz der Stadt war einfach sehenswert. Anschliessend fuhren wir noch in das Kunsthandwerkerdorf Los Dominicus um im Anschluss mit einer Fahrt durch die Anden wieder auf das Schiff zurückzukehren. Nach einem, wie immer tollen Abendessen genossen wir die Abschiedsshow des gesamten Ensembles bevor die Vasco da Gama am nächsten Morgen in Valparaiso anlegte.

Mit vielen Eindrücken und wunderbaren Erlebnissen flogen wir wieder zurück nach Deutschland.

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