Ägypten – das Land der Pharaonen
mit dem Schiff von Luxor nach Assuan
Ein Bericht von HG-Reisen
Am frühen Morgen flogen wir von München nach Hurghada und wurden dort am Flughafen von unserer Reiseleitung zum Continental-Hotel in Hurghada für eine Vorübernachtung
abgeholt.
Am nächsten Vormittag flogen wir mit einer kleinen Propellermaschine nach Luxor und wurden dann zu unserem Schiff, der Nile Crown gebracht.
Luxor ist eine der glänzenden Metropolen des Alten Orients. Hier besichtigten wir einen der größten Sakralbauten der Welt: die labyrinthartige Tempelanlage von Karnak, mit ihren beeindruckenden Kolonnaden. Anschließend geht es weiter zum schön gelegenen Luxor Tempel, der dem König Amun geweiht ist. Bei einer Kutschfahrt durch Luxor fuhren wir durch die Souks, am Luxor Tempel und am Hotel Winterpalast vorbei. Im Winterpalast schrieb Agathe Christie den weltbekannten Roman „ Tod auf dem Nil“.
An Esna vorbei fuhren wir nach Kom Ombo. Angelegt haben wir in Edfu, wo wir den Tempel des Sonnengotts Horus besuchten. Der Tempel gilt als einer der besterhaltenen Tempel des Landes. In Kom Ombo besichtigen Sie den eindrucksvollen Doppeltempel des krokodilköpfigen Gottes Sobek und des falkenköpfigen Gottes Haroeris. Weiter ging es Spätnachmittag Richtung Assuan. Es ist wunderschön, die vorbeiziehende Landschaft zu betrachten.
Mit dem Motorboot ging es auf die Insel Agilika, wo sich der Philae Tempel befindet. Der beeindruckende Tempelbau ist der Schutzgöttin Isis geweiht und wird auch Perle des Nils
genannt. Anschließend fuhren wir zu dem eindrucksvollen Assuan Staudamm, ein Jahrhundertbauwerk. Der gigantische Stausee erstreckt sich über 500 km Länge. Am Ostufer des Nils sahen wir den unvollendeten 42 m hohen Obelisken im antiken Granitsteinbruch. Die besondere Atmosphäre Assuans erlebten wir am Nachmittag bei einer romantischen Bootsfahrt auf dem Nil zur Kitchner Insel, bevor es wieder zurück aufs Schiff ging und wir ein köstliches Abendessen geniessen konnten. Anschliessend begaben wir uns auf das Sonnendeck und ließen den Tag bei ein paar Gläschen Revue passieren.
Den nächsten Tag konnten wir nach Ihren eigenen Vorlieben gestalten: Wir nahmen an einem Ausflug nach Abu Simbel teil. Dort befinden sich zwei der imposantesten Tempel Ägyptens, der große Tempel von Ramses II. sowie der kleine Tempel seiner Frau Nefertari. Die beiden Tempel sind ein Beispiel für die außergewöhnlichen Fähigkeiten ägyptischer
Baumeister, aber auch ein Wunder der Technik, denn beide wurden vor den Wassermassen des Stausees durch Umsetzung gerettet.Da wir relativ früh zurück kamen, konnten wir noch einen kleinen Bummel durch den lebhaften Souk machen. Bei der Rückfahrt nach Luxor genossen wir den Tag wieder auf dem Sonnendeck, bevor wir am Abend die Möglichkeit zum Besuch einer faszinierenden Ton-und Lichtshow im Karnak Tempel nutzen. Alte und poetische Stimmen erzählen hier den Besuchern von der Geburt des Karnak-Tempels und den Heldentaten der Pharaonen und des Gottes Amun. Es ist ein bezauberndes und übernatürliches Erlebnis, den Soundeffekten zu lauschen und die prächtigen Ruinen zu bestaunen, die während der super präsentierten Show beleuchtet werden.
Am nächsten Tag stand Theben West auf dem Programm. Nach dem Frühstück überquerten wir den Nil zur weitläufigen Totenstadt Theben West. Dort besichtigten wir das eindrucksvolle Tal der Könige. Die einzigartigen und teils gut erhaltenen Wandmalereien in den Felsengräbern geben die altägyptische Vorstellung über die Reise ins Jenseits anschaulich wieder. Wir konnten in Medinet Habu eines der stilistisch vollkommensten Bauwerke Ägyptens, den Totentempel Ramsis III, der zugleich Amun geweiht ist, besichtigen. Des Weiteren sahen wir den imposanten Terrassentempel von Königin Hatschepsut sowie die Memnon Kolosse.
In Luxor wieder angekommen, flogen wir wieder zurück nach Hurghada und verbrachten noch ein paar Tage im Continental Hotel.
Das Hotel ist großzügig angelegt und hat eine eigene Marina, welche die Gäste zum Schnorcheln einlädt. In einer romantischen Rooftop-Bar konnten wir den Abend bei einem leckeren Coktail ausklingen lassen. Für uns etwas ganz besonderes war, dass die Kellner sich weigerten ein Trinkgeld anzunehmen, was für Ägypten eigentlich unvorstellbar ist.
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